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Meister-BAföG

Wer eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzt, kann Meister-BAföG beantragen, auch wenn der Name irreführend ist, so gilt dies auch für Techniker.

Das Beantragen lohnt sich, denn man erhält etwa 30% der Studiengebühren vom Staat, ohne ihn zurückzahlen zu müssen. Zusätzlich kann ein Kredit in maximal der Höhe der gesamten Studiengebühren beantragt werden, bei der kfw-Bank. Den Kredit, welchen man beanspruchen kann oder nicht, muss man am Ende des Studiums zurückzahlen, jedoch zu günstigen Konditionen. Ich selbst habe nur die staatliche Bezuschussung genommen, nicht den Kredit. Im Jahr erhalte ich etwa 500 Euro vom Staat geschenkt.

Um Meister-BAföG zu beantragen muss man einige Schritte befolgen:
- Von der Ausbildungsförderung oder Arbeitsamt lässt man aich einen Förderantrag geben.
- Die ausgefüllte und unterschriebene Studienanmeldung muss zusammen mit zwei Formblättern aus dem Meister-BAföG-Förderantrag an die Studiengemeinschaft geschickt werden.
- Die Studiengemeinschaft leitet den Antrag an die zuständige Technikerschule, die für die staatliche Prüfung zuständig ist weiter. Sobald die Schule die Vorraussetzungen bestätigt hat, bekommt man alles nach Hause geschickt.
- Diese Anträge plus alle Zeugniskopien (bitte in beglaubigter Form - wichtig!!!) sendet man an die Ausbildungsförderung. Dann heißt es abwarten.

Die Beantragung des Meister-BAföG kann vor Studienbeginn (empfehlenswert) oder später beantragt werden. Die Dauer bis alles geprüft wurde und man die Fördergenehmigung erhält, kann 3-4 Monate beanspruchen. Bei mir dauerte es ca. 12 Wochen. Eine verdammt lange Zeit. Man sollte sich je nachdem ob man das Geld benötigt oder nicht, darüber im Klaren sein. Des Weiteren, muss man das Studium in der Regelstudienzeit absolvieren, also in den 42 Monaten.